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25. Juni 2019

Die Qual der Wahl – Wie treffe ich die passende Tool-Auswahl für mich?

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Auf dem Markt gibt es zu jedem erdenklichen Thema ein Tool. Auch im Bereich des Schreibens ist das der Fall: Recherche, Zitieren, Projektmanagement, Schreiben… alles kann mit einem Tool einfacher, schneller und effizienter erledigt werden. Doch bei der Auswahl an Tools stellt sich auch die Frage: Welches ist das richtige Tool für mich und meine Bedürfnisse? Geht’s dir ähnlich? Dann sieh dir die folgenden Tipps zur Tool-Auswahl an. Sie haben mir geholfen, mich im Dschungel der Tools zurechtzufinden. 

Tipp #1 – Kenne deine Bedürfnisse.

Ich bin vor allem der optische Typ. Software mit schlechtem Design haben bei mir keine Chance. Das grenzt die Auswahl an Tools meist schon ein wenig ein. Hast du auch so ein ultimatives Kriterium? Überlege dir, worauf du auf keinen Fall verzichten kannst und dann mach dir bewusst, welche Aufgaben du erledigen möchtest. Was sind deine Bedürfnisse und Ansprüche? Was muss das Tool für dich tun, damit du effizienter Arbeiten kannst? Vielleicht machst du dir eine Liste und prüfst jedes Tool auf diese Kriterien. Viele werden wegfallen, einige werden passen. Solltest du kein Tool finden, dass zu 100% zu deinen Bedürfnissen passt, überlege worauf du am ehesten verzichten könntest. Sei nicht zu streng. Probiere aus, ob es für diese bestimmte Aufgabe einen Workflow gibt, der die Aufgabe erledig. Das wäre dann zwar nur eine Plan-B-Lösung, aber solange es funktioniert und du ansonsten auf nichts verzichten musst, ist es das doch sicher wert, oder?

Tipp #2 – Lass dich inspirieren!

Es gibt Millionen Youtube-Videos, in denen Nutzer*innen die Tools vorstellen mit denen sie arbeiten. Es gibt Softwaretests und -vergleiche auf unzähligen Plattformen. All das gibt dir schon mal eine grobe Richtung und zeigt dir, was alles möglich ist. Dadurch kannst du dich inspirieren und informieren lassen und die enorme Auswahl an Tools auf dem Markt schon ein wenig für dich eingrenzen.

Tipp #3 – Suche auch abseits des Mainstreams!

Schreiben – Word. Zitieren – Citavi. Das sind die bekannten Klassiker, die einem sofort einfallen, wenn es um passende Tools geht. Mittlerweile gibt es jedoch hunderte andere Tools, die das Gleiche können, aber moderner, einfacher oder ganz anders sind. Scrivener ist ein Beispiel dafür. Eigentlich ist es eine Schreibsoftware, genau wie Word, OpenOffice oder Pages. Doch der Ansatz der Software ist ein anderer. Die Funktionen sind anders, einige ausgereifter, andere nicht. Es ermöglicht einen anderen Workflow und legt auf andere Dinge wert. Hier wurde nicht nur ein Tool nachgebaut, sondern neu gedacht. Und das ist nur ein Beispiel von vielen. Such dich einfach mal ein bisschen durchs Netz und finde ein Tool, das am besten zu deinen individuellen Bedürfnissen passt, auch wenn es nicht jeder kennt. Denn bei der richtigen Tool-Auswahl geht es schließlich um deine Bedürfnisse!

Tipp #4 – Probier es aus!

Damit du einen Eindruck von den Tools bekommst, die du in deiner Recherche gefunden hast, probiere sie doch einfach mal aus. Nimm dafür am besten ein reales Projekt und setze es mit diesem Tool um. Wie funktioniert es für dich? Fällt es dir schwer, dich darin zurechtzufinden? Oder ist alles selbsterklärend und intuitiv? Macht es, was du möchtest oder fehlen dir Funktionen? Musst du viel googeln? Musst du andere Tools nutzen, um das Projekt zu beenden oder kann das Tool alles was du brauchst? Stell dir diese Fragen, sei kritisch und lass dich nicht von Kleinigkeiten ablenken. Die meisten Tools gibt es kostenlos als Testversion, um die Finanzen musst du dir dabei also auch keine Sorgen machen.

Tipp #5 – Sei nicht zu geizig.

Apropos Geld… Ich habe lange Zeit – vor allem als Studentin – den Kauf von Software prinzipiell ausgeschlossen. Natürlich aus Kostengründen, aber auch, weil es eine Menge genialer kostenloser Tools gibt. Sie machen genau was ich möchte und sind genauso praktisch wie ähnliche kostenpflichtige Alternativen. Doch mit der Zeit habe ich festgestellt, dass es sich in einigen Fällen wirklich lohnt, einen gewissen Preis für Software zu zahlen. Du solltest hier am besten abwägen, wie viel dir die Arbeitserleichterung durch das Tool wert ist. Wie viel Zeit spart es dir? Wie viel effektiver wird dein Workflow durch das Tool? Lohnt es sich ein wenig Geld dafür auszugeben oder findest du ein ähnliches kostenloses Tool, das die gleichen Aufgaben für dich ebenso gut macht? Gerade als Student*in solltest du zudem nachschauen, ob es Rabatte oder Studententarife gibt, die die Software für dich günstiger anbieten. Oft kannst du so eine Menge sparen!

Tipp #6 – Entscheide dich!

Nach all dem Abwägen, dem Analysieren der Bedürfnisse und der Funktionen der Tools, nach dem vielen Recherchieren und Ausprobieren, bleibt eigentlich nur noch eins: Entscheide dich! Das klingt banal, ist es aber nicht. Nichts nervt mehr, als ständig zwischen verschiedenen Tools zu wechseln, die am Ende sowieso das Gleiche tun. Jedes Mal zu fragen „Welches Tool nehme ich jetzt dafür?“ nimmt dir Zeit. Hunderte Dateien in verschiedensten Formaten sind chaotisch und auch dein Speicher wird durch die Mengen an Software voller und voller. Also entscheide dich für eins, ignoriere die anderen und lerne richtig mit dem einen Tool umzugehen. Davon hast du langfristig einen viel größeren Nutzen, lernst neue Funktionen und Möglichkeiten kennen und kannst vielleicht sogar anderen im Umgang mit dem Tool helfen. 

Wie klingt das für dich? Findest du diese Tipps zur Tool-Auswahl hilfreich? Oder hast du noch ein paar weitere Tipps aus deiner eigenen Erfahrung? Dann lass es uns gern in den Kommentaren wissen – so können wir alle davon profitieren! 😉



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Foto von Victoriano Izquierdo auf Unsplash

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